Aug 09 2010
Himmerods Spuren in Raum und Zeit
Vere claustrum beatae Mariae virginis
22. August – 07. November 2010
Ausstellung im Museum Alte Mühle der Zisterzienserabtei Himmerod
Nein, so ist es dann doch nicht! Uns geht es um die Zukunft. Der Blick zurück ist kein Selbstzweck, kein akademisches Wortgefecht. Er soll helfen, neuen Mut zu fassen.
Die Gegenwart wird von Schreckenmeldungen – mitunter auch aus Klöstern – überhäuft: einzelne Skandale, Mangel an Nachwuchs, Schließen von Klöstern.
Man erfährt aber auch von jungen geistlichen Gemeinschaften, von „evangelischen Zisterziensererben“, träumt von alternativem Lebensstil, meditiert nach mittelalterlichen Vorlagen, sucht Heil in der „Klostermedizin“ und ernährt sich naturnah.
Dieser neue Geist weht auch in Himmerod. Die ständige Gemeinschaft der Mönche wäre zu klein, um all das bewegen zu können, was Himmerod heute so attraktiv macht. Diese Initiativen im Zusammenwirken von Mönchen und Weltleuten führen zum Jubiläum der Abtei ihre Aktivitäten vor in Gottesdiensten und Konzerten, Veranstaltungen verschiedenster Art und Ausstellungen.
Bevor Ministerpräsident Beck (Rheinland-Pfalz) zusammen mit dem Abt des Zisterzienserklosters Himmerod am 22. August den Höhepunkt der Jubiläen ausrufen wird, stehen wir den Medien Rede und Antwort am Donnerstag, dem 12. August um 11°° Uhr, Ort: Klostergaststätte Himmerod.
Dazu laden wir alle Pressevertreter herzlich ein. Bitte melden Sie unbedingt Ihre Teilnahme an, falls Sie am Mittagessen teilnehmen oder im Kloster übernachten möchten.
Und die Vergangenheit?
Vor 850 Jahren war hier fast Wildnis.
Vor 90 Jahren standen hier nur traurige Ruinen.
Was man daraus machen kann, sehen Sie jetzt. Kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst.
Drei Bilder auf dem Poster unten zeigen Ihnen drei Etappen in der Geschichte der Abtei Himmerod:
- Die mittelalterliche Anlage,
- Die trostlose Ruine,
- Das heutige Kloster.
Text:
Presseeinladung von Pater Antonius (Dr. Hermann-Josef Roth)
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di. – Sa. 14 – 17 Uhr
So. 11 – 17 Uhr und auf Anfrage
Weitere Infos: www.abtei-himmerod.de
Und noch ein Tipp am Rande: Das Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz in Koblenz (Karmeliterstr. 3) zeigt in Abstimmung mit der Abtei und zur Ergänzung unserer großen Ausstellung einige Gedenkstücke an Himmerod aus eigenen Beständen.
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