Jul 13 2011
Himmerod baut Brücken : Internationale Gebetsnacht im Oktober 2011
Zisterzienser starten Initiative für eine Internationale Gebetsnacht
„Die Abtei hatte immer Wirkungen, die weit über Himmerod in die Welt hinausreichten. Sie ist für viele Menschen ein Meilenstein in ihrem Leben. Daran knüpfen wir an“, erklärt der als Pater Stephan bekannte Mönch seinen Anstoß zu dieser ungewöhnlichen Aktion.
Großlittgen/Himmerod.- Wer bislang geglaubt haben sollte, dass Mönche nicht über ihre Klostermauern blicken, der wird spätestens in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Beweisen doch die Mönche der Zisterzienserabtei Himmerod jetzt das genaue Gegenteil. Wenn in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober 2011 in der Abtei die erste Internationale Gebetsnacht stattfindet, werden sich zeitgleich auf allen fünf Kontinenten Menschen zum gemeinsamen Gebet versammeln. Von Afrika über Asien nach Australien und Amerika und zurück in die Eifel nach Himmerod reicht das Band, das in dieser Nacht geknüpft werden wird. Unter dem Motto: „Lichtzeichen“, kommen auf Initiative des Himmeroder Prior-Administrators Stephan Reimund Senge Menschen aller Altersgruppen in Brasilien, im Sudan, in Japan, in Australien und eben in Himmerod zusammen, um gemeinsam zu beten und feiern.
In den nächsten Monaten werden Gebetsanliegen für diese Gebetsnacht gesammelt, um an allen beteiligten Orten gemeinsame Gebetsintentionen zu arrangieren. Das Hauptziel ist es dabei, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dieser Gebetsnacht erfahrbar zu machen, dass die Welt durch die Kraft des Gebets näher zusammenrücken kann. Gerade angesichts der vielen Probleme in der Welt sei es wichtig sich darauf zu besinnen, dass es eine Kraft positiver Entschlossenheit und Zuversicht gebe, die Berge versetzen könne, so Senge weiter. „Ich freue mich sehr, dass wir Brücken zwischen Kontinenten und Brücken zwischen Menschen bauen werden. Diese Internationale Gebetsnacht ist eine wunderbare Möglichkeit, in Gemeinschaft und Gebet zusammenzukommen und dabei zu fühlen, dass wir zusammengehören, gleichgültig, wo wir leben und was wir tun in dieser Welt“, freut sich Pater Stephan.
Mit einem umfangreichen und vielseitigen Programm werden die Organisatoren die Nacht gestalten. Neben gemeinsamen Gebeten ist unter anderem an Präsentationen, Lichtprozessionen, Gesänge, mystagogische Raumerfahrungen, Filmvorführungen und Selbsterfahrungsangebote gedacht. Der Höhepunkt der Nacht wird eine Eucharistiefeier um 2:30 Uhr sein.
Informationen/Ansprechpartner: www.lichtzeichen2011.de
Gebetsnacht auf fünf Kontinenten
Die Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel organisiert Mitte Oktober zum ersten Mal eine Internationale Gebetsnacht. In der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober werden sich Menschen auf allen fünf Kontinenten zum gemeinsamen Gebet versammeln. Die Nacht steht unter dem Motto „Lichtzeichen“ und soll das Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Menschen stärken. An den fünf Gebetsorten in Itaporanga (Brasilien), Kauda (Sudan), Tokyo (Japan), Tarrawarra (Australien) und Himmerod sind unter anderem Meditationen, Lichtprozessionen, Gesänge und Selbsterfahrungsangebote geplant. Höhepunkt wird eine gemeinsame Eucharistiefeier sein. „Ich freue mich sehr, dass wir Brücken zwischen Kontinenten und Brücken zwischen Menschen bauen werden“, so Prior-Administrator Stephan Reimund Senge, der die Gebetsnacht initiiert hat.
Informationen: www.lichtzeichen2011.de
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